Social Engineering

Im Rahmen der liberalen Marktwirtschaft sind die experimentellen Methoden des Behaviorismus auch dazu verwendet worden, menschliches Verhalten durch Tests „objektiv“ zu erforschen, um es bestimmten Interessen entsprechend zu verändern, zu manipulieren.Die hinter der „objektiven“ Methode stehenden Interessen werden laut Autoren wie Max Horkheimer und Theodor W. Adorno im Sinne des objektiven Selbstverständnisses der „positiven“ Wissenschaft niemals als solche ausgewiesen oder reflektiert. Dementsprechend wird von ihnen die positive oder empirische Wissenschaft als prominenteste Erscheinungsform der instrumentellen Vernunft bezeichnet (Vergleiche dazu auch Frankfurter Schule, Kritische Theorie).

Im sozialpolitischen Sinne ist der Begriff eher negativ besetzt. Unter social engineering werden heute im weitesten Sinne alle Formen staatlichen (Legislative, Exekutive, Judikative) und nichtstaatlichen (vierte Gewalt = Presse, Medien; Propaganda) Handelns verstanden, mit denen gesellschaftliches Zusammenleben geregelt und gesellschaftliche Veränderungsprozesse in Gang gesetzt oder blockiert werden. Der Begriff unterstellt ein wissenschaftliche Erkenntnisse einbeziehendes, zweckorientiertes und eher technokratisches (Technokratie) Vorgehen der jeweiligen Akteure.

Quelle: Wikipedia

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